PLANARIS Top News

PLANARIS ist erneut ausgezeichnet

18.01.2021

Wir freuen uns sehr, dass wir das dritte Jahr in Folge von der DATEV mit dem Label DIGITALE KANZLEI ausgezeichnet wurden. Auf dem Weg zum papierlosen Büro arbeiten wir dauerhaft an der Optimierung unserer Digitalisierungsquote.

Die DATEV vergibt das Label an Kanzleien, die durch eine konsequente digitale Zusammenarbeit mit ihren Mandanten auffallen. Anhand definierter Kriterien prüft die Genossenschaft mithilfe einer Software den Grad der Digitalisierung in den Bereichen Rechnungswesen, Steuern und Lohn. Diese Kriterien ändern sich jährlich, weswegen die Kanzleien diesen Prozess stets neu durchlaufen müssen. Das Label Digitale DATEV-Kanzlei garantiert somit auch, dass die entsprechenden Kanzleien beim Thema Digitalisierung up to date sind. Die Zusammenarbeit mit einer digitalen Kanzlei bietet heute mehr denn je viele Vorteile.

Als zertifizierter Digitalisierungsberater informieren wir Sie gerne über die Möglichkeiten einer digitalen Zusammenarbeit.

Informationen erhalten Sie außerdem auf unserer Webseite
kein-papierkram.de

 

Unsere geänderte Erreichbarkeit wird verlängert...

11.01.2021

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus aktuellem Anlass bis zum 31.01.2021 ausschließlich per Telefon (eingeschränkt)* oder E-Mail erreichbar sein werden. *Montag-Freitag 09.00-14.00 Uhr

In der Zeit, in der wir telefonisch nicht erreichbar sind, nutzt unser Team die ruhigen Stunden, um alle Anfragen rund um die Corona-Hilfen sowie sonstige Themen abarbeiten zu können. Seien Sie sicher, dass unser Team Sie weiterhin bei allen Fragen unterstützen wird.

Die Abgabe von Unterlagen ist in der Zeit von 09-00-14.00 Uhr möglich.

Bleiben Sie gesund.

 

Corona: Belastungsprobe bei gewerblichen Mietverhältnissen

05.01.2021

Vermieter von gewerblichen Immobilien erreichen aktuell vermehrt Schreiben ihrer Mieter, die ihre Mietkosten wegen der Schließung innerhalb des staatlich angeordneten Lockdowns drastisch reduzieren oder stunden möchten. Sie beziehen sich auf eine Änderung im Mietrecht, welche Ende 2020 und von der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend unbemerkt in Kraft getreten ist. Die Änderung strebt vor allem mehr Rechtssicherheit für Einzelhändler an. Nach der Gesetzesbegründung sei zudem mit der beschlossenen Gesetzesänderung die Belastung infolge staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie fair und solidarisch zwischen den Mietparteien verteilt.

Unabhängig von der Frage wie man das inhaltlich beurteilt, ergibt sich bereits kurz nach der Veröffentlichung, dass die Rechtslage zu dieser Thematik schwierig sowie keineswegs eindeutig ist. Die Interessen beider Seiten, sowohl die der Mieter als auch die der Vermieter, sind genau zu betrachten.

Sollten Sie als Mieter oder Vermieter meinen betroffen zu sein, empfehlen wir Ihnen, die möglichen Folgen dieser Gesetzesänderung in Bezug auf die Corona-Pandemie mit einem Rechtsanwalt zu besprechen. Nur dieser kann Ihnen, bezogen auf die individuell zu berücksichtigenden Verhältnisse, die bestmögliche Beratung bieten. Nur nach einer gründlichen juristischen Beratung ist abzuschätzen, welche Maßnahmen ergriffen werden können und was tatsächlich sinnvoll ist. Ein lapidarer Brief, der Vermieter lediglich über eine beabsichtigte Mietkürzung informiert, könnte nur zu unnötigen Rechtsstreitigkeiten führen und einem langjährig guten Mietverhältnis schaden.

Mieter und Vermieter sollten gerade jetzt gemeinsam und beiderseits zufriedenstellende Lösungswege finden – unsere Partnergesellschaft PLANARIS LEGAL (erreichbar über unseren Standort Fulda) berät und unterstützt Sie dabei fachlich fundiert.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter Tel. 0661 92881-9100

 

Steuerfreier Corona-Bonus bis Juni 2021 verlängert

30.12.2020

Beim steuerfreien Corona-Bonus bis zur Höhe von 1.500 Euro gibt es eine Fristverlängerung. Die Steuerbefreiung war bisher bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Damit wäre ein im ersten Halbjahr 2021 ausgezahlter Pflegebonus nicht mehr steuerbegünstigt gewesen. Die Frist wird bis zum Juni 2021 verlängert.

Damit haben Arbeitgeber mehr Zeit für eine steuerbegünstigte Abwicklung der Corona-Beihilfen. In der Begründung wird klargestellt, dass die Fristverlängerung nicht dazu führt, dass eine Corona-Beihilfe im ersten Halbjahr 2021 nochmals in Höhe von 1.500 Euro steuerfrei bezahlt werden könne. Lediglich der Zeitraum für die Gewährung des Betrags wird gestreckt.

Alle Neuerungen rund um die Corona-Pandemie aus den Bereichen Steuern, Wirtschaft, Finanzen und Recht finden Sie ebenfalls in unseren wöchentlichen Corona-Updates (siehe MEHR INFOS).

Bei Fragen erreichen Sie uns wieder ab dem 04.01.2021. Am 31.12.2020 bleiben alle Standorte geschlossen. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr.

 

Home-Office Pauschale für 2020 und 2021

15.12.2020

Im Änderungsantrag für das Jahressteuergesetz 2020 heißt es: "Erfüllt der häusliche Arbeitsplatz des Steuerpflichtigen nicht die Voraussetzungen für den Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, kann der Steuerpflichtige einen pauschalen Betrag von fünf Euro für jeden Kalendertag abziehen, an dem er seine gesamte betriebliche oder berufliche Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausübt.“ Gewährt wird die Pauschale nur für Tage, an denen die Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausübt wird. Sie ist auf einen Höchstbetrag von 600 Euro (120 Tage) im Jahr begrenzt und soll in den Jahren 2020 und 2021 gewährt werden. Allerdings wird die Pauschale mit dem ohnehin geltenden Arbeitnehmerfreibetrag verrechnet, also erst bei dessen Überschreiten wirksam. Da es keinen Arbeitsweg gibt, kann für diese Tage auch keine Pendlerpauschale geltend gemacht werden.

Info zur Home-Office-Pauschale finden Sie auch in unserem Corona-Update vom 11.12.2020 (Download PDF).

Haben Sie Fragen zur Home-Office Pauschale?
Wir sind gerne für Sie da.

 

Statt Geschenken: Wir helfen gemeinnützigen Vereinen

11.12.2020

Wir haben uns dazu entschlossen, in diesem Jahr auf Weihnachtskarten und Präsente an unsere Mandanten und Geschäftspartner zu verzichten. Stattdessen unterstützen wir mit Spenden die wichtige Arbeit von zwei gemeinnützigen Vereinen.

KULTURZENTRUM KREUZ e.V. FULDA

SOZIALWERK DES DEMOKRATISCHEN FRAUENBUNDES LANDESVERBAND THÜRINGEN e.V.

Gerade in diesem Jahr war und ist es für Vereine nicht einfach. Als zertifizierter Berater für Gemeinnützigkeit wissen wir, dass jede Unterstützung hilft.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2021.

 

Wichtige Information zur Insolvenzantragspflicht

10.12.2020

Unsere Partnergesellschaft PLANARIS LEGAL informiert Sie in einem ausführlichen Merkblatt (Download PDF) über folgendes Thema:

Auslaufen der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ab dem 1. Oktober 2020. Rechtliche Pflichten und Haftungsrisiko des Geschäftsführers.

Schwerpunkte der PLANARIS LEGAL sind neben Steuer- und Steuerstrafrecht die rechtliche Begleitung von Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf sowie sonstigen gesellschafts- und unternehmensrechtlichen Themen.

 

Jetzt Antrag stellen und Nettolohn optimieren

23.11.2020

Nutzen Sie ab Januar 2021 eine Nettolohnoptimierung durch einen Lohnsteuer-Ermäßigungsantrag.
Beantragen Sie dies jetzt!

Wer hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen hat, muss nicht bis zum Jahresende warten, ehe es dafür eine Steuererstattung gibt. Sie können diese Aufwendungen bereits während des Jahres steuermindernd berücksichtigen lassen und so Monat für Monat ein höheres Netto-Gehalt bekommen: Mit einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung können Sie einen Lohnsteuerfreibetrag bei den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) eintragen lassen, sodass der Arbeitgeber monatlich weniger Lohnsteuer einbehält. Für den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung gibt es ein zweiseitiges Formular mit vier Anlagen zu Kindern, Werbungskosten, Sonderausgaben/außergewöhnliche Belastungen und - das ist neu - haushaltsnahe Aufwendungen/Energetische Maßnahmen. Falls bereits im Vorjahr ein Antrag gestellt wurde und sich die Steuerfreibeträge nicht verändert haben, so genügt es, im Hauptvordruck die Angaben zur Person sowie den Abschnitt "Lohnsteuer-Ermäßigung im vereinfachten Verfahren" auszufüllen.

Der Antrag auf Lohnsteuerermäßigung für das Jahr 2021 kann seit Oktober 2020 gestellt werden, und zwar nur beim Ihrem Wohnsitz-Finanzamt. Der Lohnsteuerfreibetrag ist dann im Regelfall für zwei Jahre gültig. Ändern sich die Verhältnisse, muss dies dem Finanzamt mitgeteilt werden. Ehegatten und Lebenspartner können zwischen den Steuerklassen III/V, IV/IV oder IV/IV mit Faktor wählen. Die Steuerklassenkombination IV/IV mit Faktor bildet dabei die individuellen Verhältnisse am treffendsten ab, weil sie bei beiden Ehegatten oder Partnern auch die Vorteile der Zusammenveranlagung berücksichtigt. Das Faktorverfahren kann beim Wohnsitzfinanzamt mit dem Vordruck "Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten/Lebenspartnern" für die Dauer von zwei Jahren beantragt werden.

Haben Sie Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne - aus aktuellem Anlass bevorzugt per Telefon oder E-Mail.

 

Warensendungen nach Großbritannien ab 2021

17.11.2020

Was ändert sich bei grenzüberschreitenden Warensendungen nach Großbritannien ab dem 1.1.2021? Das Merkblatt (MEHR INFOS) der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer erläutert die geplanten Umsatzsteueränderungen. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Aus aktuellem Anlass bevorzugen wir den Kontakt per Telefon oder E-Mail.

 

Wir sind für Sie da

02.11.2020

Wir hätten selbst nicht geglaubt, dass wir im November diesen Jahres erneut in einen Lockdown gehen müssen. Zwar hat dieser nicht die Ausmaße des Lockdowns im Frühjahr, dennoch sind die neu beschlossenen Maßnahmen für einige Branchen eine weitere und schwere wirtschaftliche Herausforderung. Als Steuerkanzlei ist es unsere Aufgabe, Ihnen mit unserer bestmöglichen Beratung durch diese Zeit zu helfen. Wir werden Sie umgehend informieren, wenn die neuen Hilfsmaßnahmen näher konkretisiert wurden. Selbstverständlich sind wir bei Fragen für Sie da: Telefonisch, per E-Mail und auch per Video-Konferenz.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zu Ihrem und dem Schutz unserer Mitarbeitenden den persönlichen Kontakt im November an allen fünf Standorten einschränken werden.

In unserem Service-Bereich finden Sie wöchentlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen, geplanten Hilfsmaßnahmen sowie nützliche Links. Wir konzentrieren uns besonders auf Themen aus den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Finanzen.

Bleiben Sie gesund!
Wir sind für Sie da und unterstützen Sie.

 

PLANARIS Cloud: Sicherer und schneller Datenaustausch

30.10.2020

Kennen Sie schon unseren Service des cloudbasierten Datenaustausches mit uns als Ihrer Steuerkanzlei? Unsere Mandanten können wichtige, digitalisierte Dokumente kostenfrei und absolut sicher in unserer PLANARIS Cloud ablegen. Diese können somit schneller vom Sachbearbeiter gesichtet und bearbeitet werden. Sie möchten mehr über einen personalisierten, digitalen Datenaustausch erfahren?

Kontaktieren Sie uns gerne unter Tel. 0661 928819100

In Sachen Sicherheit machen wir keine Kompromisse.
Der Datenaustausch über die PLANARIS Cloud setzt auf höchste Sicherheitsstandards, der Server steht in Deutschland.

 

Reparaturen absetzbar

19.10.2020

Die Kosten für Handwerkerleistungen sind mit 20 %, höchstens 1.200 EUR im Jahr, direkt von der Steuerschuld abziehbar (§ 35a EStG). Der Steuerabzug wird gewährt für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an und in der selbst genutzten Wohnung. Die Frage ist, ob auch Reparaturen von stationären Elektrogeräten, wie zum Beispiel Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen oder Reparaturen von mobilen Geräten, wie z. B. Handys und Fernsehgeräten, steuerlich begünstigt sind.

Vor einiger Zeit hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium diese Frage wie folgt beantwortet: "Aufwendungen für die Reparatur von Elektrogeräten im Haushalt sind berücksichtigungsfähig, soweit die Geräte in der Hausratversicherung mitversichert werden können. Eine allgemeine Anspruchsvoraussetzung für die Gewährung der Steuerermäßigung stellt die Leistungserbringung im Haushalt des Steuerpflichtigen dar" (BT-Drucksache 18/13202). Im ersten Schritt ist also zu prüfen, ob das betreffende Gerät prinzipiell in der Hausratversicherung mitversichert werden kann (BMF-Schreiben vom 9.11.2016, BStBl. 2016 I S. 1213, Anhang). Im zweiten Schritt ist zu klären, ob die Reparatur im Haushalt durchgeführt wurde.

Unser Tipp: Die Steuervergünstigung wird nur dann gewährt, wenn die Reparaturarbeiten in Ihrem Haushalt durchgeführt werden. Es ist also unbedingt erforderlich, dass der PC, der Fernseher oder die Waschmaschine bei Ihnen zu Hause repariert werden. Wenn Sie das defekte Gerät zur Reparatur wegbringen, gibt es keinen Steuerbonus. Eine verrückte Regelung, die Sie aber unbedingt beachten sollten!

Sie haben Fragen?
Kontaktieren Sie uns!

 

Finanzbehörde prüft Vermietungen

08.10.2020

Die Finanzbehörde geht aktuell einem Verdacht nach: Offenbar vermutet man, dass viele Nutzer eines "weltweit agierenden Vermittlungsportals" für Ferien,- Einlieger,- oder Zweitwohnungen, ihrer steuerlichen Pflicht nicht nachkommen. Die Finanzverwaltung weist deshalb darauf hin, dass der Online-Anbieter - dessen Namen nicht öffentlich genannt wird - die Daten von Vermietern nun zur Verfügung stellen muss. Wer Ferien,- Einlieger,- oder Zweitwohnungen vermietet, ist selbstverständlich dazu verpflichtet, die Mieteinnahmen in der Steuererklärung anzugeben (üblicherweise Anlage V, bei gewerblichen Einkünften Anlage EÜR und G).

Haben Sie Fragen zur Angabe Ihrer Vermietungseinkünfte?
Wir sind gerne für Sie da.

 

Home-Office absetzen

10.09.2020

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind bis zu 1.250 EUR als Werbungskosten absetzbar, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit "kein anderer Arbeitsplatz" zur Verfügung steht. Dies ist der Fall, wenn Sie den "anderen Arbeitsplatz" im Betrieb oder in der Behörde nicht in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise tatsächlich nutzen können. Falls das häusliche Arbeitszimmer gar den "Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung" darstellt, sind die Kosten in voller Höhe als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar (§ 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG). In Corona-Zeiten verlagern viele Arbeitgeber die Arbeitsplätze in den häuslichen Bereich ihrer Mitarbeiter. Die Mitarbeiter arbeiten dann zu Hause im Home-Office. Bei dieser sog. Telearbeit üben die Mitarbeiter ihre Tätigkeit für eine bestimmte Zeit ausschließlich zu Hause oder alternierend teilweise zu Hause und teilweise im Betrieb aus. Sofern der Arbeitsraum wie ein Arbeitszimmer ausgestattet ist und so gut wie ausschließlich beruflich genutzt wird, können die Kosten steuerlich als Werbungskosten absetzbar sein.

AKTUELL beantwortet die Bundesregierung diese Frage wie folgt: Die steuerliche Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige sich wegen der Corona-Krise dazu entschieden hat, von zuhause aus zu arbeiten oder seinen Arbeitsplatz aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht aufzusuchen. Ein anderer Arbeitsplatz steht dem Steuerpflichtigen nur dann zur Verfügung, wenn er ihn in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise tatsächlich nutzen kann. Kann der Steuerpflichtige seinen betrieblichen oder beruflichen Arbeitsplatz tatsächlich nicht nutzen, z.B. aus Gründen des Gesundheitsschutzes, steht ihm für seine betriebliche oder berufliche Betätigung kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Abzugsvoraussetzungen sind im jeweiligen Einzelfall von den zuständigen Finanzbehörden der Länder im Rahmen der Steuerveranlagung zu prüfen (BT-Drucksache 19/19321 vom 19.5.2020, Seite 3). Der Höchstbetrag von 1.250 EUR ist ein Jahresbetrag. Er wird nicht gekürzt, wenn das Arbeitszimmer nur für einen Teil des Jahres genutzt wird oder nur für einige Monate "kein anderer Arbeitsplatz" zur Verfügung steht.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen haben.
Wir sind für Sie da.

 

Steuerliche Förderung

07.09.2020

Wer plant, das Haus oder auch die Eigentumswohnung energetisch sanieren zu lassen, kann bei korrekten Voraussetzungen mit einer steuerlichen Förderung rechnen. Diese muss in der Einkommensteuererklärung des Jahres der Maßnahme beantragt werden. Weitere Informationen mit einem konkreten Fallbeispiel, entnehmen Sie unserer ausführlichen Mandanten-Information.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen haben.
Wir sind für Sie da.

 

Influencer und Steuern

31.08.2020

Das Internet hat in den letzten Jahren viele neue Berufe hervorgebracht, unter anderem den des Influencers. Als Influencer werden laut Wikipedia Personen bezeichnet, die aufgrund einer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (sog. Influencer-Marketing). Auch Influencer müssen zahlreiche steuerliche Vorschriften beachten, wenn sie ihre Tätigkeit selbstständig, wiederholt und vor allem mit Gewinnerzielungsabsicht ausüben. Wer hingegen nur gelegentlich als Influencer tätig ist, bleibt von der Steuer grundsätzlich verschont, wenn sie oder er weniger als 256 EUR im Jahr verdient und vor allem keine Rechnung mit offenem Ausweis der Umsatzsteuer ausstellt. Beachten Sie, dass die Finanzverwaltung zunehmend die sozialen Netzwerke durchforstet, um zu prüfen, wer seine steuerlichen Pflichten vernachlässigt hat. Und auch das Bayerische Landesamt für Steuern weist wie folgt darauf hin: "Sollten Sie Ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen, riskieren Sie hier neben der Nachzahlung der nicht bezahlten Steuern beispielsweise hohe Zinszahlungen, Geldstrafen und in Extremfällen sogar eine Freiheitsstrafe." Das Bayerische Landesamt für Steuern hat auf seiner Homepage einen Frage-Antwort-Katalog (FAQ) unter dem Titel "Ich bin Influencer. Muss ich Steuern zahlen?" veröffentlicht. Dort finden Interessierte zum Beispiel in Kurzform Hinweise, ob und inwieweit sie Gratisprodukte versteuern müssen, die sie zu Test- oder zu Werbezwecken erhalten. Denn anders als viele meinen, führen die überlassenen Produkte als Sachzuwendungen grundsätzlich zu steuerpflichtigen Betriebseinnahmen. Den Link zu den FAQ finden Sie unter "MEHR INFOS". Nehmen Sie die Problematik deshalb nicht „auf die leichte Schulter“. Unsere Steuerberater stehen Ihnen gerne beratend zu Seite. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

 

BFH lehnt Werbungskosten ab

25.08.2020

Gemäß § 9 Abs. 6 EStG lehnt der Steuergesetzgeber grundsätzlich die Abzugsfähigkeit von Kosten einer Erstausbildung oder Erststudium als Werbungskosten ab. Ein beschränkt abzugsfähiger Sonderausgabenabzug gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG ist möglich, der wiederum aber keinen Verlustvortrag für zukünftige Veranlagungszeiträume zulässt. Der BFH hat nun den Werbungskostenabzug ebenfalls abgelehnt (BFH vom 12.2.2020, VI R 17/20). Nach Auffassung des BFH ist das Abitur der Schule zuzuordnen und stellt keine Erstausbildung dar. Erst das Bachelor-Studium ist eine Erstausbildung bzw. Erststudium, wenn der / die Steuerpflichtige vorher keine Ausbildung abgeschlossen hat. Die Aufwendungen für das Bachelor-Studium sind dem Sonderausgabenabzug zuzuordnen, insofern es nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses erfolgt. Mangels ausreichender Einkünfte wirken sich Sonderausgaben steuerlich häufig nicht aus. Die Aufwendungen für das Master-Studium sind jedoch regelmäßig als Werbungskosten anzuerkennen (BFH vom 12.2.2020, VI R 17/20, Rn. 19, 20).

Hinweis für vergangene Veranlagungsjahre: In sehr vielen Verfahren werden nun die Finanzämter zur Rücknahme der eingelegten Einsprüche und Änderungsanträge hinwirken. Auch die Aufhebung des verfahrensrechtlichen Vorläufigkeitsvermerks wird eintreten.

Bei Fragen zu diesem Thema, sind wir gerne für Sie da.

 

Steuerfreier Corona-Bonus

12.08.2020

Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 EUR steuerfrei gewähren (sog. Corona-Bonus). Der Zuschuss unterliegt auch nicht der Sozialversicherung. Er muss allerdings "zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn" geleistet werden und nicht nur anstelle des üblichen Lohns (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 9.4.2020, Az. IV C 5 - S 2342/20/10009; § 3 Nr. 11a EStG). Auch einer Haushaltshilfe dürfen also in der o.g. Corona-Zeit 1.500 EUR zusätzlich zum vereinbarten Lohn ohne Belastung mit Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden. Das gilt auch für sogenannte 450-Euro-Beschäftigungsverhältnisse /Minijobber. Darauf weist die Minijob-Zentrale hin. Unter "mehr Infos" finden Sie den Link zur Minijob-Zentrale. Die Steuerfreiheit der Bonuszahlung gilt je Arbeitgeber. Ein Beschäftigter mit mehreren Beschäftigungen, kann von jedem seiner Arbeitgeber eine Bonuszahlung von jeweils bis zu 1.500 Euro über dem vereinbarten Verdienst steuerfrei erhalten.

Unser Team „Lohn und Recht“ steht bei Fragen gerne beratend zur Seite.

 

Jetzt bei uns einsteigen

10.08.2020

Sie sind Expertin/Experte in den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Finanzen und möchten endlich modern, digital und flexibel arbeiten? Kein Problem! Schauen Sie sich unsere aktuellen Stellenangebote an oder senden Sie uns eine Initiativbewerbung an karriere@planaris.de. Wir freuen uns auf Sie!

 

Gemeinsam durch die Krise

30.07.2020

Im Laufe der letzten Wochen wurde vielen Unternehmen und Privatpersonen klar, welche große wirtschaftliche Herausforderung die Coronaviruskrise 2020 ist und sein wird. Jede Woche bereiten wir die für Sie relevanten Informationen aus den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Finanzen auf und geben Ihnen somit einen bestmöglichen Überblick. Dank einer digitalen Arbeitsweise mit leistungsstarkem Server und effizientem Homeoffice können wir bestehende Mandate sowie neue Anfragen zu den gewohnten Geschäftszeiten weiter bearbeiten. Nutzen Sie gerne die Kontaktmöglichkeiten über Telefon, E-Mail oder auch Video-Konferenz. Wir sind in dieser besonderen Zeit für Sie da. In unserem Service-Bereich finden Sie, was jetzt wichtig ist.